
Innenschuhe(1): Jeder Innenschuhe sollte über eine herausnehmbare Sohle und ein eigenes Schnürsystem verfügen. Viele Modelle haben einen durch Wärme verformbaren Innenschuh der dem Fuß genau angepasst werden kann.
Schaft(2): besonders bei sehr guten Softboots ist der Schaft verstärkt. Mit solchem Softboot hat man eine besser Kraftübertragung.
Außenschuhe(3): besteht aus mehreren Materialien, wie Mesh-Gewebe, Kunstleder, PVC und Cordura, durch diese Materialien wird der Schuh wasserdicht.
Schnürung(4): ausgeklügelte Schnürsysteme machen Schleifenbinden zur Vergangenheit. Wie z.B. das TLS System von Nitro. Burton
Sohle(6): die Sohle enthält Gelpads und Luftkammern die für die Dämpfung ihren Zweck erfüllen, besonders wichtig ist dies bei großen Sprüngen ( Kickern ). Die Sohle sollte auch ein gutes Profil haben um sicher damit im Schnee laufen zu können.
Softboot / Hardboot
Softboots:
Haben eine dicke, flexible Sohle und sind gepolstert. Die Boots können sehr weich aber auch sehr steif sein. Dies hängt ganz vom Fahrer ab. Dennoch bleibt die Flexibilität bestehen. Softboots können auch nur mit einer Softbootbindung gefahren werden. Der Freestyle-Snowboard-Fahrer bevorzugt normal einen weichen Softboot, während der Freerider eher die härteren Softboots bevorzugen. Bei einem harten Boot ist die Kraftübertragung besser, bei einem weichen Boot ist das Board grundsätzlich einfacher zu kontrollieren ( Fehlerverzeichender ). Bei einigen Boots für die Step-In Bindungen, ist das Highback im Boot integriert. Softboots können außerdem mittlerweile individuell an den Fuß angepasst werden, durch Thermo verformbare Innenschuhe. Softboots sind sehr beliebt, da sie weicher sind als Hardboots und mehr Bewegungsfreiraum bieten.
Einige Softboot Hersteller: Burton, Nitro, Northwave, Flow.
Hardboots:
Hardboots sind wie normale Skischuhe Hartschalenschuhe die aus Plastik gegossen werden; die Unterschiede bestehen aus einem spitzerem Winkel im Bereich der Fuß-Achse und einer dickeren Sohle, die sich an Spitze und Ferse nach oben krümmt . Dies benötigt man, um bei steilem Kanteneinsatz nicht den Schnee mit dem Hardboot zu berührt.
Der entscheidende große Vorteil, warum ausschließlich Hardboots ( Raceboots ) bei Alpin Snowboards zum Einsatz kommen, ist eine sehr direkte Kraftübertragung auf die Kanten des Snowboards. Da das Bein im Hardboot sehr fest eingespannt ist, treten auch (in stärkerem Maße als bei Softboots) Hebelwirkungskräfte in Erscheinung, welche den Kraftaufwand für die Kantensetzung reduzieren.
Beim Fahren ist der Komfort eines gut angepassten, evtl thermoverformbaren Hardboots deutlich höher. Ein nicht perfekt passender Hardboot ist dagegen sehr unkomfortabel. Zusätzlich bieten Hardboots eine weitaus stärkere Vorlage als Softboots. Außerdem sorgt die feste Umklammerung des Beines für wesentlich schneller auftretende Ermüdungserscheinungen als bei der weichen Konkurrenz.
Diese Vor- und Nachteile führten dazu, dass man Hardboots nur noch selten auf den Pisten sieht.
Zurzeit noch aktive Hersteller von Hardboots, die in Europa erhältlich sind, sind DeeLuxe ( ehemals Raichle), Head (Blax), Virus-UPZ (früher UPS, stellt auch den Virus Hardboot her).



